WARNING!

This page may contain very bad memories of the 'oh so stressful' life of a flight attendant. Whoever thinks he cannot take it, please do not read any further! The author will not take any responsibility in case of severe brain damage or mental health problems after reading this. Comments are absolutely without exceptions wanted!!! Thanks for your understanding.

 

Mehr über mich...

Als ich noch jung war...:
hat man mir gesagt, ich werde nur 1.72m.

In der Woche...:
hab ich mich früher immer aufs Wochenende gefreut.

Ich wünsche mir...:
dass meine Wohnung auch mal so aussieht, wie ich der Meinung war, sie verlassen zu haben, wenn ich nach Hause komme.

Ich glaube...:
mein Kurzzeitgedächtnis fehlt.

Man erkennt mich an...:
... wenn alles ruhig ist und dann lässt da irgendwo irgendjemand was fallen oder macht Krach... das bin dann wohl ich.



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Blog

 Privatreisen

So sehr ich es auch liebe, als Flugbegleiterin zu reisen, so sehr hasse ich es auch, privat zu reisen. Das letzte Mal , dass ich vor meiner Fliegerkarriere gereist bin, war schon so ein Weilchen her und der Mensch ist ja dafür bekannt, dass er die unangenehmen Dinge im Leben schneller verdrängt.

Als Flugbegleiterin wird einem alles doch recht einfach gemacht. Man erscheint pünktlich zu Arbeitsbeginn, wobei der Arbeitsalltag nicht erst auf dem Flugzeug beginnt. Briefingzeit=Arbeitsbeginn. Nach Briefing ist alles nur noch eine Frage der Absprache… man schnappt seine Koffer, geht durch die Kontrolle, die ja niemals so überfüllt ist, wie am Flughafen und dann wartet auch schon direkt vor der Tür der Bus, welcher einen direkt ans Flugzeug bringt. Die Koffer stellt man dann einfach am Gepäckband ab und das war’s auch schon. Ready for boarding.

Als Passagier ist das alles anders, vielleicht sogar noch ein größerer Unterschied als ID-Reisender. Das kann ich jetzt nach meiner Amerikareise ohne schlechtes Gewissen bestätigen. Die erste Frage, die sich stellt, bevor man überhaupt am Flughafen angekommen ist, wie komme ich mit drei Koffern (plus Handtasche selbstverständlich, man muss ja die Kapazitäten völlig ausschöpfen) zu meinem Ziel, wenn niemand da ist, der mich fährt und ich auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen bin. Nun sind glücklicherweise zwei dieser Gepäckstücke mit vier Rollen bestückt, welche das Herumgerenne von einem Ort zum Nächsten doch um Einiges erleichtern, da man beide Koffer mit einer Hand schieben, ich betone schieben, nicht rollen (wie gesagt, Kapazität vollkommen ausgeschöpft). Schwierig wird es bei sogenannten immer wieder auftauchenden Hindernissen, wie Menschenmassen, plötzlich auftauchenden Säulen, Schlaglöchern, Stufen und Rolltreppen. Hat schonmal jemand versucht, drei Koffer gleichzeitig auf diesen doch recht kleinen Stufen zu balancieren bzw. schnell genug damit abzusteigen? Am Check-In gibt es eigentlich keine Probleme, Security ist einfach der Horror. Erstmal den Slalomlauf entlang den blauen Bändern überwinden, Pass, Flugticket vorzeigen und los geht’s. Jacke aus, Schuhe aus, Schmuck, Gürtel und was nicht alles, Laptop aus der Tasche. So, wenn es das nur wäre!!! Schonmal was von SSSS gehört? „You have been selected for additional screening, ma’am.“ Erzähl mir was Neues! Dieses nette Verfahren musste ich mittlerweile heute zum fünften Mal über mich ergehen lassen. Dabei wird quasi der gesamte Tascheninhalt detailgenau überprüft. Handys, Schuhe, Ipod und andere elektronische Geräte, Laptop von außen und im aufgeklappten Zustand, Tascheninnenseiten werden mit einem kleinen, weißen, viereckigen Tuch abgewischt und dieses Tuch kommt dann in ein elektronisches Lesegerät, das da eben irgendwas abliest. Nicht nur das, der Körper wird an allen Stellen, ich betone an ALLEN Stellen per Hand abgestreichelt.

Im Gatebereich angekommen, fängt das wahre Zittern erst an. Werde ich überhaupt mitgenommen? Bis zum heutigen Tage hatte ich immer das Glück, mit dabei sein zu dürfen, aber irgendwann verlässt einen eben das Glück und so habe ich heute sage und schreibe drei Fliegern zusehen müssen, wie sie ohne mich die Startbahn verließen. Das gab einigen Leuten hier die Gelegenheit, mich besser kennenlernen zu können. Ich wurde gerade vom dritten Flughafenmitarbeiter angesprochen, was ich denn immernoch hier mache. Einer dieser Drei, Jacob, hat schon versucht mich an den Mann zu bringen. Ich hatte quasi gerade ein Date mit einem original amerikanischen Cop, Patrick, der mich zum Abendessen in ein Restaurant nahe dem Flughafen ausgeführt hat. J Und Patrick hat mich gerade seinem Boss, Frank, vorgestellt. Am Flughafen hat man eben keine Zeit für langes Rumgezeter… hopp oder topp. Vielleicht heiraten wir morgen noch, bevor mein erster Flieger (5.30 Uhr) geht. Naja, aber erstmal gehen wir was trinken, wenn er gleich Feierabend hat. Wollt ihr wissen wie’s weitergeht? J

9.2.09 05:21


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In Kalifornien joggt man ohne Kleidung 

 

Während meines zweiwöchigen Aufenthaltes in Los Angeles, ist mir das Phänomen nicht entgangen, dass Mann nur in Badeshorts und Frau nur in Bikini (einer knapper als der Andere) "bekleidet" joggen geht.

Nun könnte einem in den Sinn kommen, dass diese Sportskanonen sich das natürlich auch leisten können, NICHT aber in den Fällen, die mir unter die Augen gekommen sind!!! Auch die amerikanischen Cellulitecremes scheinen bei den Frauen nicht sehr viel Wirkung zu zeigen und die Männer sind von Bierbäuchen, oder soll ich es lieber Burgerbäuche nennen, ebenso nicht verschont geblieben.

Nach längerem Überlegen, konnte ich auch in diesem Ritual Vorteile erkennen.

Vorteil Numero 1: Man wird dabei schön braun und war das nicht sogar so, dass man bei körperlicher Betätigung unter Sonnenstrahlen auch SCHNELLER an Farbe gewinnt??? Aber bitte immer schön ans Eincremen denken und viel Wasser trinken... wir wollen ja später nicht wie ein verbranntes Hühnchen aussehen.

Vorteil Numero 2: Man spart unheimlich viel Geld!!! Denn wer, wie ich  viel Sport treibt, weiß welch Vermögen für ein professionelles Sportoutfit draufgehen kann. Da reicht nicht nur ein einfaches T-Shirt und ein ganz normales Paar Shorts. Das Zeug muss den Schweiß aufnehmen, die Körperwärme speichern und was weiß ich nicht alles...

Vorteil Numero 3: Dieser ist ja schon etwas egoistisch gedacht... ganz klar MEIN Vorteil... da die Schamgrenze der Amerikaner offensichtlich sehr weit unten angesiedelt ist, muss ich mich mal nicht für meinen saisonbedingten Bagelbauch und die Oreohüften schämen

14.1.09 02:26


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